Prag eine lebendige Stadt und Touristenmetropole

Die Touristenmetropole Prag ist eine lebendige Stadt, in der sich bis heute viele Jahrhunderte Kultur verewigt haben und wird nicht umsonst die goldene Stadt genannt. Selbst die dicksten Bomben des Zweiten Weltkrieges verschonten ihr Ambiente und Mauern, doch selbst das finstere Mittelalter hat ihre schicksalhafte Namen hinterlassen: Glaubensstreit, Kriege und Plünderungen sind dabei noch geringe Ausdrücke. Immer wieder stieg dabei Prag wie ein Phönix aus der Asche auf und schaffte selbst in der heutigen Neuzeit den Aufstieg zur europäischen Kulturmetropole.


Die älteste schriftliche Erwähnung Prags stammt aus dem altertümlichen Jahr 928. Die starken Burgen erweiterten sich vor und um 1100 durch die deutschen Einwanderer. Diesen ersten Deutschen wurde vom König Sobieslaw II. der Freiheitsbrief für die Region erteilt.
1235 erhielt die Altstadt, 1257 die Kleinseite unterhalb des Hradschin deutsches Stadtrecht und Mauern. König Ottokar II. verschönerte die Stadt und baute die Königsburg auf dem Hradschin um, deren Größe und Blüte jedoch von römisch-deutschen Kaiser Karl IV. (1346 – 1378) begründet wurde. Dieser legte die Neustadt, anfangs Karlstadt genannt, an, zog eine Steinmauer um den Lorenzberg, Strahow und den Hradschin. Das alte Prag zählte zu den den bekanntesten Städten Europas auf und wurde daher  Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches. Mit seiner Regentschaft wurde die erste bekannte  Universität Mitteleuropas gegründet und 1344 der Sankt-Veits-Dom Grundstein für den alten Veitsdom gelegt, die bekannte Karlsbrücke in Prag gebaut und um die vorhande Altstadt die heutige Neustadt (Nové Město) angelegt. Prag war immer schon ein Zentrum der lebhaften Kultur und lebendiger Kunst.

Die stätische Region Prag setzt sich aus insgesamt 22 Stadtbezirken zusammen, d. h. Praha 1 bis Praha 22. Praha 1 ist der älteste Stadtteil und besitzt die meisten Sehenswürdigkeiten.

Man kann die Bezirke der Stadt Prag in folgende Regionen unterteilen:

  • Hradschin − Burgstadt (Hradčany) − mit Prager Burg (Pražský hrad) und Veitsdom (Katedrála svatého Víta).
  • Kleinseite (Malá Strana) − die Straßenzüge unterhalb der alten Burg; Lage der meisten nationalen Behörden.
  • Altstadt (tschechisch Staré Město) − der auf der rechten Flussseite gelegene ältere Stadtkern und damit ältester Teil von Prag.
  • Josefstadt (tschechisch Josefov) − das ehemals vorhandene  jüdische Viertel Prags.
  • Untere Neustadt (tschechisch Nové Město) der östliche Teil ud südöstlich der Altstadt  im 14. Jahrhundert gerbaut.

Praha 2
Obere Neustadt (Nové Město) südlicher Teil − südlich der Altstadt (Stadt) im 14. Jahrhundert entstanden.  Der bekannte  Karlsplatz (Karlovo náměstí),  weiterhin Vinohrady (deutsch: die königlichen Weinberge), sowie die  Staatsoper Prag (Státní opera Praha),  das Theater in den Weinbergen (Divadlo na Vinohradech), und der Hauptbahnhof (Praha hlavní nádraží). Die Außenbezirke der Stadt Prag waren ursprünglich kleine Dörfer und ebenso Kleinstädte auf dem weiten Land, die im Laufe der Jahrhunderte von der wachsenden Stadt Prag „verschluckt“ wurden.

Wie jede andere bekannte Großstadt auch, bietet auch die tschechische Hauptstadt Prag eine Fülle an guten Einkaufsmöglichkeiten. Alle bekannten Marken sind in der Stadt vertreten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Von Touristen übervölkert ist die Einkaufsmeile unterhalb des Nationalmuseums. Hier sind vor allem Bekleidungsgeschäfte zu finden, die preislich gesehen dem Normalverbraucher alle Wünsche erfüllen. Wer es lieber etwas teurer mag, wird auf der „Parizka“-Straße fündig. Hier befinden sich Designerläden und Boutiquen. Darüber hinaus entstanden in den letzten Jahren in Prag zunehmend teuere Shopping Malls. Diese befinden sich meist in Reichweite von Metrostationen, so dass sie leicht zu erreichen sind.

Nicht vergessen sollte man die vielen begeisterten Touristen, aus aller Welt reisen jährlich zum Poker Tournier nach Prag. Nicht alleine deswegen, weil auch viele Promis an diesen bekannten Tournieren teilnehmen und man kann hier einfach den Glamour und die Faszination der Reichen und Berühmten erleben.

Kulinarisch erlebt man Prag mit der deftigen böhmischen Küche mit Gulasch und tschechischen Knödeln. Man erlebt gutes Essen zu fairen und günstigen Preisen, empfehlenswert besonders in den unbelebten Seitenstraßen oder im nahen Umkreis von Prag. In den belebten Touristenzentren der Stadt Prag (z.B. Altstädter Ring) sind auch entsprechende touristische Preise zu erwarten. Dennoch sind gute Speisen in den gehobenen Restaurants auch an den bekannten Plätzen im Vergleich zum teueren Deutschland sehr erschwinglich.

Prag sorgt für die Reisenden und besitzt eine Fülle an guten  Übernachtungsmöglichkeiten, viele davon in der Nähe zur Altstadt. Die Hochsaison der Pragreise dauert  von April bis Oktober, außerdem ist zum Jahreswechsel mit einem erhöhten Besucherstrom zu rechnen. Die Preise für Übernachtungen und Unterkünfte können zu diesen belebten Zeiten zweimal so hoch sein wie in der Nebensaison  und Reservierungen sollten deshalb erfolgen.

Prag sollte eigentlich eine einsprachige Stadt sein, jedoch ist sie aber mindestens eine dreisprachige Stadt. Natürlich wird es wie überall sonst auf der Welt gerne gesehen, wenn man die Sprache der Einheimischen beherrscht. Jedoch  ist es in Prag in den touristischen Bereichen meist kein Problem, nur mit Englisch oder gar Deutsch auszukommen. Es kann einem sogar als Deutscher vorkommen, dass die soeben auf Englisch angesprochenen Prager mit einem mit einem Lächeln auf Deutsch antworten. Weiterhin sprechen insbesondere viele der älteren Prager Russisch.