Walk of Fame in Los Angeles

Der Walk of Fame schrieb und schreibt Geschichte. Es war eine fantastische Idee, 1960 einen ganzen Boulevard als Aushängeschild für Hollywoods Showgrößen einzurichten – und für etliche Personen des öffentlichen Lebens, die sich um Stadt, Land und Welt verdient gemacht haben. Meist kennt man Film- und Fernsehstars, auch Musiker und Theaterschauspieler, die mit einem Stern verewigt werden. Doch es finden sich auch Tom Bradley, der fünf Mal Bürgermeister in Los Angeles war, und Muhammad Ali, der wohl größte Boxer aller Zeiten. Thomas Alva Edison ist ebenso vertreten wie der Comic-Hund Rin Tin Tin, Disneyland oder der Walk of Fame selbst.


Eine Idee erobert die Welt 

Die Idee war ein Erfolgsschlager. Heute finden sich in vielen Ländern der Welt ähnliche Wegplatten, sowohl in mehreren Ländern Europas als auch beispielsweise in Haifa in Israel. Wer Los Angeles besucht, will unbedingt nach Hollywood und hier sicher auch zu den Sternen des Ruhms. Nicht weit davon können zudem Hand- und Schuhabdrücke von Stars bewundert werden. Diese werden nicht mit einem Stern in einer altrosafarbenen Terrazzoplatte ausgezeichnet, sondern direkt in den noch weichen Beton einer neuen Bodenplatte gedrückt.

Das ganze Areal ist recht umfangreich. Allein der ursprüngliche Walk of Fame auf dem Hollywood Boulevard umfasst zwischen der östlichen Gower Street und der im Westen liegenden La Brea Avenue 18 Häuserblocks. Dazu kommen die drei Häuserblocks der Vine Street zwischen Sunset Boulevard und Yucca Street. Auf beiden Straßen finden sich die schönen Sterne sowohl rechts als auch links. Mehr als 2 500 Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart werden in fünf Kategorien geehrt: Film, Fernsehen, Theater, Musik und Radio. Naturgemäß sind viele Stars in mehreren Kategorien erfolgreich und erhalten tatsächlich auch mehrere Auszeichnungen. Doch zu einem fünffachen Premiumsieg hat es bisher nur der Sänger und Schauspieler Gene Autry geschafft, der 1998 im Alter von 91 Jahren starb.

Los Angeles by car 

So viele Kilometer schaffen viele wahrscheinlich nur stückweise. Außerdem locken die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants zur Einkehr. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, ist ein Mietwagen hilfreich. Dieser kann entweder bei Ankunft am Flughafen oder bereits vor der Abreise nach Los Angeles über eine Autovermietung gebucht werden. So lassen sich die großen amerikanischen Straßen zunächst durch die Fenster des Wagens betrachten und schnell sieht man, wo es sich vielleicht besonders lohnt auszusteigen.

Sicher ist der Walk of Fame nicht die einzige, wenn auch eine sehr umfangreiche Sehenswürdigkeit, die Reisende in Los Angeles sehen möchten. Die Stadt selbst ist nicht nur sehr weitläufig, es lohnen sich auch Abstecher in die Bucht von Santa Monica, an die Strände des nördlich gelegenen Malibu oder auf den Mount Wilson, der einen atemberaubenden Panoramablick auf L.A. gewährt. Zum Shoppen lädt unter anderem der Rodeo Drive in Beverly Hills ein. Ein Muss für Filmfreunde ist neben dem Walk of Fame der Stadtteil Hollywood mit dem ersten Filmtheater, heute Museum, und dem berühmten Schriftzug hoch über der Stadt. Mit einem gemieteten Auto ist all dies sehr viel bequemer zu erreichen.

Wer das Chinese Theatre am Hollywood Boulevard gesehen hat, überlegt sich eine Stippvisite in Chinatown. Alternativ lohnen sich Film- und Theaterbesuche, denn so ist man den Stars doch am nächsten. Der Mietwagen wartet so lange beispielsweise in einem Parkhaus hinter dem Chinese Theatre.